Impfstoffe

Impfstoff von Pfizer/BioNTech

  • Die Europäische Union hat den Impfstoff am 21. Dezember 2020 bedingt zugelassen. Das bedeutet: Der Impfstoff ist 1 Jahr lang erlaubt, dann kann die Erlaubnis verlängert werden.
  • Es ist ein mRNA-Impfstoff. Unten finden Sie eine Erklärung dazu.
  • Der Impfstoff ist für Personen über 12 Jahre erlaubt.
  • Sie bekommen 2 Impfungen. Zwischen den Impfungen ist 3 bis 6 Wochen Zeit.

Impfstoff von Moderna

  • Die Europäische Union hat den Impfstoff am 6. Jänner 2021 bedingt zugelassen. Das bedeutet: Der Impfstoff ist 1 Jahr lang erlaubt, dann kann die Erlaubnis verlängert werden.
  • Es ist ein mRNA-Impfstoff. Unten finden Sie eine Erklärung dazu.
  • Der Impfstoff ist für Personen über 12 Jahre erlaubt.
  • Sie bekommen 2 Impfungen. Zwischen den Impfungen ist 4 bis 6 Wochen Zeit.

Impfstoff von AstraZeneca

  • Die Europäische Union hat den Impfstoff am 29. Jänner 2021 bedingt zugelassen. Das bedeutet: Der Impfstoff ist 1 Jahr lang erlaubt, dann kann die Erlaubnis verlängert werden.
  • Es ist ein Vektor-Impfstoff. Unten finden Sie eine Erklärung dazu.
  • Der Impfstoff ist für Personen über 18 Jahre erlaubt.
  • Sie bekommen 2 Impfungen. Zwischen den Impfungen ist 4 bis 12 Wochen Zeit.

Impfstoff von Johnson & Johnson

  • Die Europäische Union hat den Impfstoff am 11. März 2021 bedingt zugelassen. Das bedeutet: Der Impfstoff ist 1 Jahr lang erlaubt, dann kann die Erlaubnis verlängert werden.
  • Es ist ein Vektor-Impfstoff. Unten finden Sie eine Erklärung dazu.
  • Der Impfstoff ist für Personen über 18 Jahre erlaubt.
  • Sie bekommen 1 Impfung.
  • Danach sollten Sie sich noch einmal mit dem Impfstoff von Biontech/Pfizer oder von Moderna impfen lassen. Die 2. Impfung soll frühestens nach 4 Wochen sein.

Wie funktionieren mRNA-Impfstoffe?

Der Körper braucht verschiedene Eiweißteile, damit er gut funktioniert. Die Zellen im Körper bauen diese Eiweißteile ständig.
Bei manchen Impfstoffen bekommt man einen Teil des Virus in den Körper. Bei mRNA-Impfstoffen ist das nicht so. Man bekommt nur einen Bauplan für ein Eiweißteil des Coronavirus.
Die Zellen im Körper lesen den Bauplan und bauen dann das Eiweißteil. Das ist aber ein fremdes Eiweißteil, das die Zelle nicht braucht. Deshalb wird es an die Oberfläche der Zelle transportiert. Dort erkennt das Immunsystem das fremde Eiweißteil. Das Immunsystem bildet Antikörper und bestimmte Zellen, die gegen das fremde Eiweißteil wirken.
So lernt der Körper, was er machen muss, wenn er das Coronavirus bekommt. Denn er hat schon Zellen gebildet, die sich gegen das Eiweißteil des Coronavirus wehren können.

Das funktioniert bei allen Impfstoffen ähnlich: Das Immunsystem lernt, was es gegen die Eiweißteile des Coronavirus machen muss. Bei anderen Impfstoffen bekommt man das Eiweißteil des Coronavirus direkt in den Körper. Bei m-RNA-Impfstoffen bekommt man nur einen Bauplan und die Zellen stellen das Eiweißteil des Coronavirus selbst her.

Im Inneren der Zellen sind die menschlichen Gene. Aber der Bauplan kommt nicht in die Gene und verändert die Gene auch nicht. Weder in den Zellen im Körper noch in den Zellen für die Fortpflanzung. Denn die Zellen zerstören den Bauplan kurz nach der Impfung. Wenn der Bauplan zerstört ist, stellen die Zellen auch nicht mehr das Eiweißteil des Coronavirus her.

Wie funktionieren Vektorimpfstoffe?

Für Vektor-Impfstoffe wird ein Virus umgebaut. Das Virus kann dem Körper dann nicht schaden, aber es sieht für den Körper gefährlich aus. Das nennt man Trägervirus.
Der Körper denkt, dass das Trägervirus ein Coronavirus ist. Man wird davon nicht krank, aber das Immunsystem wehrt sich gegen das Trägervirus.

Wie bei mRNA-Impfstoffen bekommen die menschlichen Zellen einen Bauplan für ein Eiweißteil des Coronavirus. Aber bei Vektor-Impfstoffen bekommen sie den Bauplan durch die Trägerviren.
Die Trägerviren sind gut untersucht worden und nicht gefährlich für den Körper.
Sie sind so verändert, dass sie sich in den menschlichen Zellen nicht vermehren können. Sie transportieren nur den Bauplan in die Zellen. Der Körper kontrolliert die Trägerviren und zerstört sie.

Die Zellen im Körper lesen den Bauplan der Trägerviren und bauen dann das Eiweißteil. Das ist aber ein fremdes Eiweißteil, das die Zelle nicht braucht. Deshalb wird es an die Oberfläche der Zelle transportiert. Dort erkennt das Immunsystem das fremde Eiweißteil. Es bildet Antikörper und bestimmte Zellen, die gegen das fremde Eiweißteil wirken.
So lernt der Körper, was er machen muss, wenn er das Coronavirus bekommt. Denn er hat schon Zellen gebildet, die sich gegen das Eiweißteil des Coronavirus wehren können.

Wo finden Sie mehr Informationen?

Mehr Informationen zu den Impfstoffen und zur Wirkung finden Sie auf der  Website des Sozialministeriums.
Sie können auch die Infohotline für ganz Österreich anrufen: 0800 555 621. Die Hotline ist jederzeit erreichbar, von 0:00 bis 24:00 Uhr. Dort können Sie alle Fragen zu den Impfstoffen und zur Wirkung stellen.

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